Berufsbegleitend lernen leicht gemacht

Portrait of a two smiling woman reading book together in university library

Wer sich für einen berufsbegleitenden Lehrgang oder einen Fernkurs entscheidet, der ist zuerst einmal hoch motiviert. Das Zeitmanagement wird genauestens geplant und schon kann es los gehen. Alles, auch eine hohe Konzentration nützt nichts, wenn es mit dem Lernen nicht klappen will. Frust stellt sich ein und schon bald steht der Studierende vor der Entscheidung, alles neu zu planen, Lerntechniken zu prüfen oder die Weiterbildung ohne Weiteres abzubrechen. Letzteres ist die schlechteste Entscheidung, denn nur wer laufend dazu lernt, kann im Beruf erfolgreich sein. Dabei ist Lernen nicht nur für die Karriere gedacht, auch diejenigen, die sich bereits im Ruhestand befinden, lernen gerne weiter, hauptsächlich Sprachen.

Die Lernprozesse

Das Wichtigste ist das Wahrnehmen des Textes. Was steht da, was soll es bedeuten? Als nächstes sollte sich der Lernende mit dem Textinhalt verbinden und klären, wie er zum Inhalt steht. Ist der Inhalt sympathisch oder nicht, deckt er sich mit seinen persönlichen Zielen? Diese Frage ist zu beantworten, bevor er die Aufgabe bearbeitet oder den Text verarbeitet, hinterfragt oder analysiert. Als nächstes individualisiert sich der Lernende mit dem Inhalt und überlegt, was brauche ich und welche Informationen kann ich aus dem Lernstoff ziehen.

Den meisten Lernenden fällt es schwer, den Lernstoff zu vertiefen, zu üben und zu wiederholen. Dieser Punkt bremst die Lerngeschwindigkeit aus, weil üben und wiederholen mehr Zeit erfordert als das Durchlesen eines Textes und die Bearbeitung einer Aufgabe.

Die Struktur des Lernstoffs

Nach dem ersten Durchlesen des Textinhaltes kann er Lernende diesen in Blöcke unterteilen. Dies ist sinnvoll, weil ein strukturierter Textinhalt besser lesbar und damit auch leichter zu behalten ist. Bei der Strukturierung des Lernstoffs kann der Studierende sein persönliches System entwickeln, das es ihm ermöglicht, den Stoff leichter zu behalten und sich sogenannte Eselsbrücken zu schaffen.

Lerntechniken

Jeder Mensch ist anders und lernt anders. Auswendiglernen ist nicht jedermanns Sache, doch fordern einige Studiengänge die korrekte Wiedergabe beispielsweise von Gesetzestexten beim Jurastudium. Hilfreich ist das Erstellen eines sogenannten Lückentextes, bei dem der Lernende einen Text verfasst, bei dem bestimmte Begriffe ausgelassen werden.

Die meisten Lernenden markieren bestimmte Textstellen entweder mit einem farblichen Marker oder mit Post-it Klebezettel. Hilfreich sind auch Randnotizen, in denen der Lernende die Bedeutung der Textstelle niederschreibt.

Lernstoff wiederholen

Um das Gelernte dauerhaft im Gehirn zu speichern, muss man den Lernstoff dauernd wiederholen. Wiederholungen sind in der Regel zeitraubend und oft bleibt es nicht bei einer Wiederholung. Deshalb sind diese Zeiten in das Zeitmanagement großzügig einzuplanen.

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