Lernen wie in der Schulzeit

 

 Lernen kennen wir aus unserer Schulzeit. Das Studium und insbesondere die Abendschule erfordert mehr, als wir dies aus der Schulzeit kennen. Um effektiv zu lernen, brauchen wir das Talent, um Abläufe zu planen und zu organisieren. Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn wir berufsbegleitende Lehrgänge belegen und wir nur ein enges Zeitfenster haben, um auf Klausuren zu lernen.

Zeitplan und Lernzeit

Damit wir einen Zeitplan erstellen können, müssen wir uns einen Überblick verschaffen. Dieser betrifft entweder den gesamten Lehrstoff oder den, den wir in den nächsten Wochen vor uns haben. Hier empfiehlt es sich, die einzelnen Lehrfächer voneinander zu trennen, nach Themen zuordnen und dann eine Art Stundenplan zu verfassen. In diesen tragen wir die Zeiten ein, wann wir uns einem Fach oder Thema widmen wollen, um dies zu bearbeiten. Nicht zu vergessen ist, auch Freizeit in den Stundenplan einzuplanen.

Als nächsten erkunden wir, wann wir am Besten lernen. Einige Menschen arbeiten lieber morgens, andere am Abend und wieder andere teilen sich die Zeit fürs Lernen. Jeder weiß selbst, wann er seine besten Phasen und somit sein Leistungshoch hat. Ist die Lernzeit gefunden, trägt man diese in den Zeitplan ein. Dabei ist zu beachten, dass unser Gehirn nicht unbegrenzt aufnahmefähig ist. Nach zwei Stunden sollte daher eine Pause eingeplant werden.

Wissen verknüpfen und Eselsbrücken

Unser Gehirn ist wie ein Computer. Unser Wissen legt es in eine Datei ab, die man immer wieder, wenn man Wissen benötigt, aufrufen kann. Damit wir uns den Lehrstoff auf lange Sicht einprägen, verknüpfen wir das Wissen, das bereits vorhanden ist, mit den neuen Informationen. Der Zeitplan ist unterteilt nach Lehrfächer und Themen. Diesen Plan halten wir ein und lernen nicht alles an einem Stück, sondern in Teilbereichen.

Nicht jeder liebt Karteikarten. Eine Alternative ist das Erstellen einer Kartei am Computer. Ob man sich für die manuelle Form der Karteikarten entscheidet oder für die digitale, ist unerheblich. Wichtig ist, dass sich mit Karteikarten Eselsbrücken bauen lassen.

Umfeld

Am sinnvollsten ist es, am Schreibtisch zu lernen. Während der Zeit, in der wir lernen, haben Fernseher, Smartphone, Radio und andere störende Gerätschaften keinen Platz in unserem Umfeld. Damit konzentrieren wir uns auf unsere Aufgabe und nicht auf Nebensächlichkeiten. Wichtig ist, dass der Schreibtisch am Fenster steht. Damit wird der Lichteinfluss begünstigt und, was ebenfalls wichtig ist, bei offenem Fenster kommt ausreichend Sauerstoff in den Raum.

Gruppe

Lernen mit Studien- oder Schulkameraden fällt vielen Menschen leichter, weil wir unter Gleichgesinnten sind, die alle dasselbe Ziel haben.

 

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